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Die drei Musketiere

This song is by Reinhard Mey and appears on the album Mädchen in den Schänken (1973) and on the compilation Die Burg Waldeck Festivals 1964-1969 - Chanson Folklore International (2008).

Original video
Ich denk' oft dran, wie's war, wenn wir beisammensaßen
Mit Illusionen hatten wir den Tisch gedeckt
Ein Apfel dreigeteilt, und das Brot, das wir aßen
Dazu wäss'riger Wein, hat wunderbar geschmeckt

Wir wollten anders sein, als alle, die wir kannten
Verachteten das Streben und pfiffen auf das Geld
Den Bürger, den Pastor und die bigotten Tanten
Und glaubten, drei wie wir, veränderten die Welt

Ich hör' noch heut' das Lied, wir grölten's bis zum Morgen
Vom feisten Bourgeois und 'Lang lebe die Anarchie!'
Wir lachten über Angst und and'rer Leute Sorgen
Erzählten viel von Liebe und von Philosophie

Die Zeit hat uns getrennt, verstreut an alle Enden
Du, Aramis, magst heut' Bahnhofsvorsteher sein
Du, D'Artagnan, zählst heimlich deine Dividenden
Ich, Portos, sitze heut' an unser'm Tisch allein

Die Zeit hat uns getrennt, verstreut an alle Enden
Du, Aramis, magst heut' Bahnhofsvorsteher sein
Du, D'Artagnan, zählst heimlich deine Dividenden
Ich, Portos, sitze heut' an unser'm Tisch allein

Written by:

Reinhard Mey

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