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​Der Weg Zurück

This song is by Rauhnåcht and appears on the album Urzeitgeist (2014).

An trostlos kahlen Tagem, an dupfer Menschen Ort,
uieht rastlos nagend' Drang mich von hohlem Tagwerk fort
Ein letzter Blick, ein stiller Abschiedsgruß,
lebe wohl, trautes Heim, nun muss ich geh'n,
muss den Winden folgen und ferne Gipfel seh'n
Der kahlen Bäume Totensprache
stimmt ein in klamme Frostwindlieder
Des Winters Hauch liegt auf den Wäldern
und fährt in eiserstarrte Glieder
Das Heer der Nebelgeister
lädt mich in stille Weiten ein
kein nah, kein fern, nicht alt, nicht jung,
ein jedes Ding hier ist allein
Die Kälte kriecht in alle Winkel,
umschließt mein längst verlor'nes Herz
Doch ist's, als ob des Frostes Schneiden
mein Leben trennt vom Weltenschmerz
An kahlen Tagen, an lichtverlor'nem Ort,
zieht rastlos nagend' Drang mich vom tristen Leben fort
Ein letzter Blick, ein stiller Abschiedsgruß,
lebe wohl, trautes Heim, nun muss ich geh'n,
muss den Winden folgen und ferne Gipfel seh'n
Wo Felsen thronen und Stürme wohnen
erwacht die Urkraft, fährt auf mich nieder
Die Blitze zucken über den Gipfeln,
der Winde Brausen hallt mir wider
Naturgewalt, ich kehre heim,

oh Weltenseele, ich bin dein
Verlösch' mein Licht, nimm mich zurück,
als Teil von dir find' ich mein Glück
Hab deine Stimme stets gehört,
durch all den Lärm, der doch nur stört
Nun stimm' ich ein ins ew'ge Lied,
bin eins mit allem, was geschieht.