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Südafrika

This song is by Rainhard Fendrich and appears on the album Brüder (1993).

Wer je in die Savanne sah,
So weit und doch dem Himmel nah,
Glaubt gern einen Gedanken lang,
Es gibt das Paradies noch, Gott sei Dank.

Soweit das Auge reicht
Kein Bild, das dem an Schönheit gleicht.
Es fängt dich eine Stille ein,
Als würd man wirklich nah am Himmel sein.

Da - roter Staub am Horizont!
Es kommt ein Wagen mit 5 Männern drinnen, groß und blond.
Ein dünner schwarzer Junge läuft gehetzt vorn her.
Er stolpert über Steine. Seine Beine werden schwer.
Als schließlich er erschöpft zu Boden fällt,
Wie durch ein Wunder knapp vor seinem Kopf der Wagen hält.
Alles nur Spaß! Die Männer grölen, trinken, schießen in die Luft.
Dann kehren sie fröhlich wieder um, weil ihre Party ruft.

Nirgendwo anders brennt die Sonne so heiß wie in Südafrika.
Nirgendwo anders sind die Götter so weiß wie in Südafrika.

Kaum sind sie fort, wagt er es aufzustehen,
Und er läuft weiter, so als wäre nichts geschehen.
Von nun an trägt er eine Waffe in der Hand,
Denn man hat ihm so zum Spaß seinen Stolz herausgebrannt.

Die Brüder, die am Rand der Straße stehen,
Sie können deutlich schon den Hass in seinen Augen sehen
Und seine grausame Entschlossenheit.
Der Himmel, der so nah scheint, bleibt doch unerreichbar weit.

Nirgendwo anders brennt die Sonne so heiß wie in Südafrika.
Nirgendwo anders sind die Götter so weiß wie in Südafrika.
Nirgendwo anders tanzen Krieger sich heiß wie in Südafrika.

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