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​Der See

This song is by Prinz Pi and appears on the album Donnerwetter (2006).

"Sie kommen an einen See dessen Wasser schwarz und nicht blau ist.
Es scheint leicht zu durchwarten aber niemand traut sich.
In der Mitte, wo das Wasser eine nass schwarze Haut ist,
Brodelt es und davor kommt ein großer Raubfisch,
Dessen Haupt ist ein mürat großer Mond, mit einem Blaustich,
Ansonsten fast menschlich, der Anblick ist ganz unglaublich.
Mit einer Stimme, die bedeckt wie von Staub ist,
Erklärt er: Ihr gefallt mir überhaupt nicht."
Während das Haupt spricht,
Erhebt er eine Bauchflosse, nähert sich
Mit Karpfen-Kriegern im amphibischen Laufschritt.
Ein paar Lachs-Soldaten und Muränen-Menschen bringt er auch mit.
Der See sei sein Reich und er vordere den Rausschmiss
Der Eindringlinge, weil er sonst die Eingeweide
Von jedem diesen wohl zu nützen wüsste, um seinen Magen damit einzukleiden.
Wenn sie nicht wünschten in Einzelteilen unter diesem Hein zu treiben,
Dann würde er ihnen anraten, sich still und heimlich
Heim zu schleichen.
Als der Prinz wortlos sein Schwert zieht,
Sieht der Herr des Sees das Zeichen des Pi
Und sofort vergeht dem hohen Biest die Mordlust
Und seine Armee wendet und flieht,
Wie schleichendes Vieh.
Der Fisch spricht: War das Zeichen,
Das du verwandest, das Wappen des alten Atlantis.
Der Schatten der gewaltigsten, des gewaltigen Manters,
Wappen des untergegangenen Landes.
Ja das war es.
Der Prinz steckt verblüfft das Schwert in die Scheide.
Auf geheiss des Herren des Sees,
Gleiten Seine herbei, die Armee ist im See verschwunden,
Sinkt wieder zurück auf den Grund nach unten.
Der Prinz und die seinen treten auf die schwimmenden Steine
Und gleiten in Richtung der anderen Seite."

"Sie treiben auf den Steinen über die Wasseroberfläche.
Plötzlich vernehmen der Held und die seinen merkwürdige Geräusche."