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Herbert Grönemeyer:Keine Heimat Lyrics

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Keine Heimat

This song is by Herbert Grönemeyer and appears on the album Ö (1988).

Gesichter sehen verbittert aus
Kein Lachen, kein ähnlicher Laut
Die Mienen gefroren.

Vom Ehrgeiz getrieben, schmal der Mund
Züge verhärmt, ungesund,
Traurig uniform.

Zähne knirschen durch die Luft
Irgendwer um Hilfe ruft – das Gehör ausgehängt
Der Schere im Kopf den Schneid geschenkt.

Die Seele verhökert, alles sinnentleert
Keine innere Heimat,
Keine Heimat mehr.

Banker schichten schweißgebadet Geld
Freiheit, die nichts mehr zählt
Dem falschen Traum vertraut.

Scheine bewacht, Herzinfarkt
Auf Körpern übernachtet und versagt, ausgelaugt
Blick zum Boden, kein Kontakt.

Die Schwächsten abgehakt
Mit sich selbst unversöhnt
Sich um Asyl gebeten, abgelehnt.

Die Seele verhökert, alles sinnentleert
Keine innere Heimat,
Keine Heimat mehr.

Überreiztes Geschrei nach neuer Moral
Jagd nach Sensationen, jeder Preis wird bezahlt
Jeder gegen jeden, Hauptsache es knallt.

Die Seele verhökert, alles sinnentleert
Keine innere Heimat,
Keine Heimat mehr.

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