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​Kranke Welt

This song is by Dopewalka and appears on the album Fernweh (2007).

Ayo,
die Welt ist so krank,
ayo, die Welt ist so krank mein Freund, I know
die Welt ist so krank,
ayo, die Welt ist so krank mein Freund, I know
die Welt ist so krank,
ayo,
die Welt ist so krank

1. Strophe:
In den Köpfen der Menschheit da wächst der Tumor der Neuzeit,
lässt sie glauben sie wär'n glücklich wenn sich keiner erfreut zeigt,
weil der Pfeil jetzt auf euch zeigt, all die Blinden und Tauben,
auch wenns euch nich anders ging lasst eure Kinder nicht glauben,
die Welt wär aus Beton und das es sich so gehört,
stetig darauf aus zu sein das man sie zerstört,
und das es ganz normal ist täglich dreimal zu duschen,
während andere verdursten und uns Bonzen verfluchen,
ayo, und uns Bonzen verfluchen, oh dababam
uns Bonzen verfluchen,
ayo, und uns Bonzen verfluchen, oh dababam...

Weil wir den Benz polieren, 'nen faulen Lenz markieren,
und uns aufregen wenn bei Take That zwei Fans krepieren,
doch wenn in andern Teilen täglich tausend Menschen verhungern,
und besoffene Penner kurz vorm Tod am Bahnhof rumlungern,
dann geht ihr lachend weiter als wär nie was passiert,
kuschelt euch in euer Bett während der Penner erfriert,
wir haben kapituliert haben uns selbst aufgegeben,
um ein Teil davon zu sein und irgendwie gut zu leben,
aus einer Welt voll Heuchelei, oh ja, findet niemand den Weg raus, ayo
und selbst der Tierschutzverein, oh ja, trifft sich heute im Steakhaus, ayo
oh ja die Welt ist so verlogen und so bin es auch ich, ayo
ich liebe die Natur, oh, und schlag ihr doch ins Gesicht, ayo

....

2. Strophe (nur in alter Version enthalten...)
11. März, früh am Morgen die Rush Hour in Madrid,
als die Stille zerreißt nimmt sie tausende mit,
Männer, schwangere Frauen, Schüler, Arbeiter, Kinder,
und der Zug gleicht einem Schlachthof voller Schweine und Rinder,
und noch immer warten Menschen am Bahnsteig auf Züge,
sie können es nicht fassen, halten es für 'ne Lüge,
dass es wirklich die erwischt hat die sie lieben und brauchen
und dass wirklich deren Leichen im Zug liegen und rauchen,
ja das Leid dieser Menschen ist wohl schwer zu beschreiben,
und alleine der Frieden könnte das Dunkel vertreiben,
uns aus dem Bunker befreien und eine Rückkehr verhindern,
doch nur die Einsicht aller Menschen kann den Weltschmerz noch lindern,
mit dem Geld dass die Welt nur noch in Waffen investiert,
wär die Hungersnot vergessen, die dritte Welt nie passiert,
die Mission zur Selbstvernichtung und die ganze Welt zieht mit,
11. März früh am Morgen, die Rush Hour in Madrid,

die Welt ist so krank,
und manchmal scheint es schwer sich selbst nochmal zu verzeihn,
die Welt ist so krank,
kaum zu glauben der Mensch kann doch so unmenschlich sein,
die Welt ist so krank,
nein ich schließ mich nicht aus auch ich bin längst infiziert,
die Welt ist so krank,
habe längst vor der Welt und mir selbst kapituliert...

3. Strophe (bei neuer Version - 2.)
zwei Durchschnittsidioten sie nannten sich Präsidenten,
um Tag für Tag nur mit Konflikten ihre Zeit zu verschwenden,
und nur aufgrund von Kleinigkeiten gehn die Truppen aufs Schlachtfeld,
gedrillt darauf zu töten wer sich gegen die Macht stellt,
solang die Droge sie wach hält werden sie weiter töten,
dabei im Glauben an die gute Absicht nicht mal erröten,
die Menschlichkeit sie geht flöten und euer Kontostand steigt,
während die Welt sich blind vor euch miesen Verbrechern verneigt,
Ayo, vor euch Verbrechern verneigt, me sing oh dababam
Verbrechern verneigt
Ayo, vor euch Verbrechern verneigt, me sing oh dababam...

Ayo, die Welt ist so krank mein Freund, I know
Die Welt ist so krank,
Ayo, die Welt ist so krank mein Freund, I know
Die Welt ist so krank,
Ayo, die Welt ist so krank...