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Shaban & Käptn Peng:Sie Mögen Sich Lyrics

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Shaban & Käptn Peng
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This song is performed by Shaban & Käptn Peng.
Karamba
Guten Tag

Da ist die Geschichte, wie sich zwei Leute in Füchse verwandeln und was danach geschah.

Er mag sie und sie mag ihn.
Sie mag ihn und er mag sie.
Er mag sie und sie mag ihn.
Sie mögen sich.

Warte Mal.

Er mag sie und sie mag ihn.
Sie trafen sich auf einen Baldachin.
Er ist still und sie ist kühn.
Er mag Vögel, sie mag Bienen.

Er will reimen, sie will glühen.
Sie schmieden beide einen Plan zu fliehen.
Sie bauen sich eine Bahn mit Schienen,
um damit miteinander durch den Wald zu ziehen.

Er mag jagen, sie mag sammeln.
Er mag denken, sie mag handeln.
Er mag Walnuss, sie mag Mandeln.
Sie beginnen sich in Füchse zu verwandeln.

Sie fangen an in dem Wald zu wohnen.
Ernähren sich von Tauben, von Rinde, von Bohnen.
Sie schwören sich, sich nie zu schonen, um das Beste gegeseitig auch sich rauszuholen.

Sie erfinden ein eigenes Land.
Tragen Namen die der andere erfand.
Jeder lernt was der andere kann, der eine verlor was der andere fand.

Sie setzen einander in Brand.
Sie jagen einander durchs Land.
Jeder spornt den anderen an, sich gegenseitig immer wieder einzufangen.

Doch irgendwann begann einer der Beiden zu begreifen, dass beiden sich ja lediglich als Füchse verkleiden. Er wollte es verschweigen und sein Leid nicht zeigen und so begangen die Beiden sich an einander zu reiben.

Er sagte 'Ich will kein Fuchs mehr sein!'
Sie sagte 'Warum? Ein Fuchs ist doch fein.'
Er sagte 'Aber ich will kein Fuchs mehr sein!'
Sie sagte 'Du bist ein Verräterschwein!'
Er sagte 'Und du bist kein Fuchs!'
Sie sagte 'Doch wohl bin ich ein Fuchs!'
Er sagte 'Nee, du bist kein Fuchs.'
Sie sagte 'Doch wohl bin ich ein Fuchs und du bist es auch. Und überhaupt was soll denn die Scheiße mit du willst kein Fuchs mehr sein?! Eben warst du doch noch ein Fuchs. Was ist denn in der Zwischenzeit passiert?! Fuchs sein fetzt doch!
Und er so 'Ja, Fuchs sein fetzt. Aber mein wahres Wesen ist einfach kein Fuchswesen.
Dein wahres Wesen ist kein Fuchswesen!? So ein Blödsinn! Was soll denn die Scheiße!? Wenn du kein Fuchs bist? Was bist du denn dann?
Er zitterte und schaute ihr lange in die Augen und sprach 'Ich bin ein Albatros!'

Er mag sie, sie mag ihn.
Sie mögen sich.
Er mag sie, sie mag ihn.
Sie mögen sich.

Sie wurde fürchterlich traurig und weinte, weil plötzlich alles zu zerfallen scheinte.
'Ein Albatros? Der wohnt ja am Meer. Das heißt wir sind ja überhaupt kein Fuchspaar mehr!
Fliegst du jetzt weg und baust dir ein Nest?
So wie ein Albatros? So etwas albernes!
So eine Scheiße ich beiß dich jetzt, denn Füchse essen Vögel, das ist ein Gesetz!

AUUHG!!!

Du hast mir fast das Bein zerfetzt! So habe ich dich ja überhaupt nicht eingeschätzt.
Sie sagte 'Wenn dich schon lang der Zweifel plagt, du Idiot warum hast du mir das nicht gleich gesagt!?
Er sagte 'Mir war das vorher nicht bewusst'
Ja ja, sehr ausgefuchst. Du hast mich doch nur ausgenutzt.
Er sagte 'So ein Schwachsinn! Du denkst ich verrate dich nur weil mir Flügel wachsen? Woher soll ich vorher wissen, was ich werde. Vielleicht verwandeln wir uns mal in eine Herde Pferde'
Sie sagte 'So war das aber auch nicht ausgemacht'
Ich hab mir das mit dem Verwandeln auch nicht ausgedacht.
Doch haben wir uns nicht geschworen uns nie zu schonen und das Beste gegenseitig aus uns rauszuholen? Und gerade jetzt zieht es mich in die Luft. Ich hab Sehnsucht nach Wind und Fisch. Ich muss fliegen lernen, Albatros sein!
Ich komm mit Sicherheit bald wieder hier vorbei.
Ich liebe dich und ich werde dich immer lieben. Es zerreißt mir das Herz, doch ich muss jetzt fliegen.

Er mag sie, sie mag ihn.
Sie mögen sich.
Er mag sie, sie mag ihn.
Sie mögen sich.

Und so flog er und flog und flog.
Er glitt im Wind und es zog ihn hoch.
Unterdessen rannte sie allein durch den Wald.
Sie war hungrig und der Wind war kalt.
Sie blieb stehen und begann zu weinen.
Allein wollte sie auch kein Fuchs mehr sein.
Sie konzentrierte sich, sie wusste sie muss handeln.
Wollte sich ebenfalls weiter verwandeln.

Er wird zum Albatros, dann werde ich zum Pelikan. Weil ich in diesem Wald alleine nicht mehr leben kann. Das wird lustig. Wär doch gelacht, noch heute Nacht werde ich zum Pelikan gemacht.

Und so holte sie Luft und begann, den Pelikanmutationsgesang:
Pelikan-Peli-Peli-Pelikan
UND irgendwann brach sie zusammen! Wurde auch mit Gesang kein Pelikan. Sie schrie auf und sie wollte nicht mehr leben. Hörte auf zu atmen, hörte auf sich zu bewegen.
Und Plop! Es geschah! Plötzlich war um sie rum kein Fuchs mehr da!
Sie spürte sich und nahm wahr, dass sie ab jetzt ein fulminanter Spaten war.

'Hurra!' Ich habe mich verwandelt. Schade nur, dass es sich dabei um ein Gartengerät handelt.
Besser wäre doch, wenn ich...'
Plop! und schon wurde sie zu einem Weidenstock. Vom Stock zum Baum. Vom Baum zum Gras. Vom Gras zum Reh, zum Schlauch zum Glas, zum Hemd zum Zaun und zom Zaun zum Lurch. Sie verwandelte sich völlig und sie drehte durch. Sie wurde groß, klein, dick, dünn, schwer und leicht.
'Ich brauche eine Basis, bitte es reicht!'
Sie bäumte sich auf. Ihr wurde kalt und heiß.
Sie verlor ihre Form und sie wurde zum Kreis.

Er mag sie, sie mag ihn.
Sie mögen sich.
Er mag sie, sie mag ihn.
Sie mögen sich.

Unterdessen bekam er Sehnsucht. Hatte genug von Fisch und von Seeluft. Er flog zum Wald, wollte wissen wo sie steckte, als er auf einer Lichtung einen Kreis entdeckte.
'Heiliger Scheiß! Was für ein Kreis. Was er hier wohl macht und wie er wohl heißt? Ist er gereist oder ist er entgleist? Umkreise ich ihn leise, dann weiß ich Bescheid.

Doch plötzlich Plop! entsprang sie dem Kreis. Zitterte, ihr Gesicht war weiß.

'Oh mein Gott! Was geschah nur mit mir? Ich verstehe nicht, eben war ich ein Tier! Dann war ich kurz nichts und dann alles auf einmal! Ich habe Angst, die Welt ist ein Kreissaal. Alles voll Geburten und alles voller Toten. Zu Tieren zu mutieren ist doch gesetzlich verboten. Doch wir haben uns gerade den Gesetzten enthoben, haben die Grenzen verschoben, wir wurden alle belogen! Du hast dich vorher ungelogen in die Luft erhoben und alle meine Atome wurden zu Kreisen verbogen. Es ist zu viel, ich dreh durch, ich geb auf, ich verstehe es nicht. Versuch es zu fassen, doch scheitere kläglich'

So kippte sie um und er fing sie auf. Er umflügelte sie und schaute hinauf. Die Nacht war hell. Er sah tausend Sterne. Verstand es selbst nicht egal wie gerne. Er wüsste gerne wie er geht, der letzte Beweis. Von oben fliegt die Erde einen elliptischen Kreis.

Er mag sie, sie mag ihn.
von oben fliegt die Erde einen elliptischen Kreis.

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